Tentakel im Comic – Grafisches Intermezzo #1

Tentakel im Comic - Grafisches Intermezzo

Hier widme ich mich den Themen, die sonst zu kurz kommen... ...wie Tentakel. Tentakel haben eine lange Tradition im politischen Comic. Mignolas Hellboy schaltet sich z.B. in die Diskussion zwischen Forschung und Ethik ein, ... ...Eric Powells Goon kämpft für Datenschutz und Netzneutralität... während Bela Sobottke die Gentrifizierung in Berlin thematisiert. Aber das Überleben des TEntakels ist in Gefahr. Immer mehr Graphic Novels haben kein Tentakel-Budget. Das Schicksal der Tentakel liegt allein in Ihrer Hand. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Die Comics dieser Kolumne

Was soll das Ganze?

Ursprünglich wollte ich die Blogartikel – wann immer möglich – mit grafischen Skizzen anreichern, die ich häufig parallel zu Lektüre und Comicgrübelei in meine nicht-digitale Kladde kritzel. Auch wenn dies bei Dagobert Duck (Reiserouten), Manhattan Projects (Bodenpläne) und Jimmy Corrigan (Architektur-Ikonen) geklappt hat, kommt mir das Skizzenhafte in letzter Zeit zu kurz. Diese Kolumne ist der Versuch, dies zu ändern und ein Experiment in grafischem Nachdenken.

3 comments

  1. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang auch die enorme historische Bedeutung von Tentakeln im Comic zu erwähnen, insbesondere Anfang des 20. Jh. spielten Tentakel eine zentrale Rolle und sind somit ein wichtiger Grundstein der oben beschriebenen, langen Tentakel-Tradition. Siehe dazu: “Fatale Book 1: Death Chases Me” (Brubaker/Phillips) und “Vom Jenseits und andere Erzählungen” (Kriek).

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